Waldkicker der DJK Eintracht Allersberg fahren zum großen Finale nach Frankfurt
Die Waldkicker-Saison der Allersberger F2-Fußballjugend ging Ende März zu Ende. Sechs Monate lang haben die jungen Kicker als eines von 50 Jugendteams aus ganz Deutschland in einer Nachhaltigkeitsliga um Punkte gekämpft. Diese gab es für interessante und spannende Aktionen rund um die Themen Umwelt- und Klimaschutz sowie ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit.
Und dass die Allersberger Waldkicker mit vollem Einsatz dabei waren, zeigt ihre außergewöhnliche Saisonbilanz. Insgesamt 336 Aktionen aus dem Waldkicker-Aktionskatalog haben sie im letzten halben Jahr durchgeführt und dabei 622 Punkte erzielt, was ihnen einen Platz unter den „Top 10“ der Waldkicker-Teams eingebracht hat.
Neben kleineren alltäglichen Aktionen wie das Fahrradfahren zum Training gehörten auch Exkursionen wie bspw. zum Bauhof und der BRK-Bereitschaft in Allersberg, dem Walderlebniszentrum in Tennenlohe und der Umweltstation am Rothsee dazu. Aber auch Besuche im Allersberger Pflegeheim, der Hörbehinderteneinrichtung in Zell, dem Inklusionsbauernhof Auhof sowie der Tafel und des Sozialkaufhauses in Roth standen auf dem Programm. Darüber hinaus haben die Waldkicker 18 Müllsammelaktionen durchgeführt, Altpapier, Kronkorken und Elektrokleingeräte gesammelt und sich in über 20 Workshops mit den Themen Mülltrennung, Plastikvermeidung, Energiesparen und weiteren Umweltthemen auseinandergesetzt.
Sie sammelten Futterspenden fürs Rother Tierheim, beteiligten sich an mehreren Sammel- und Spendenaktionen für benachteiligte Kinder und haben in unzähligen Stunden zudem Vogel-, Igel- und Insektenhäuser gebaut sowie kaputte Fußbälle zu Blumenvasen upgecycelt. Zu den Highlights zählten auch zwei Baumpflanzaktionen mit dem Forstamt und insgesamt 100 gepflanzten Bäumen im Hilpoltsteiner Stadtwald. Und das ist nur ein kleiner Teil der durchgeführten Aktionen. Auch unsere Zeitung berichtete in der Vergangenheit vereinzelt über die Aktionen der Allersberger Waldkicker.
Die Trainer Alexander Kopolt und Dominik Ziegler betonen, dass ein besonderer Dank den vielen helfenden Händen gebührt, die im Hintergrund leise und unaufgeregt die Planung, Organisation und Durchführung dieser Aktionen übernommen haben und solche Erlebnisse überhaupt erst ermöglichten.
Dass sich über so viel Einsatz und Engagement nicht nur die Vereinsverantwortlichen der DJK Eintracht Allersberg selbst, sondern auch der Allersberger Bürgermeister Daniel Horndasch sowie Landrat Ben Schwarz freuen, machten sie bei ihren jeweiligen Treffen mit den Waldkickern im Laufe der Saison deutlich.
Aber auch die Nachhaltigkeitsabteilung des 1. FC Nürnberg war von den Aktionen der Allersberger Jungfußballer begeistert und lud diese am vergangenen Samstag zu einer gemeinsamen Umwelt-Aktion auf das Clubgelände am Valznerweiher ein. Dort wurden gemeinsam mit einigen Mitarbeitern, dem Club-Maskottchen Rhinola und dem Waldkicker-Maskottchen Dribbelix Bäume gepflanzt und mehrere Igelhäuser gebaut. Zur Belohnung durften sich die Kinder dann noch das Spiel gegen Dynamo Dresden im Stadion anschauen.
Ein weiteres Highlight steht den jungen Fußballern allerdings erst noch bevor. Durch ihren Einsatz haben sie sich für das dreitägige Waldkicker-Finale qualifiziert, das am ersten Mai-Wochenende im Großraum Frankfurt stattfinden wird. Hier treffen sie auf die anderen nachhaltigsten acht Teams aus der Waldkicker-Liga. Bei einem bunten Rahmenprogramm wird auch hier wieder der Umweltschutz ganz im Vordergrund stehen, bevor es sonntags dann zum großen sportlichen Kräftemessen mit den anderen Teams im maxworx Sportpark von Eintracht Frankfurt kommen wird.
