DJK Eintracht setzt auf Kontinuität
Ehrenamt Bei der Jahresversammlung standen sportliche Erfolge und zukunftsweisende Projekte im Mittelpunkt.
VON SONJA PANNENBERG
ALLERSBERG - Reinhard Sturm, Vorsitzender der DJK Eintracht konnte bei der Jahresversammlung zahlreiche Mitglieder, Gäste und Ehrengäste begrüßen. Geistlicher Beirat, Pfarrer Peter Wenzel, würdigte das Engagement der Frauen und Männer, die sich in den Verein einbringen, denn Sport bedeutet Gemeinschaft.
Auch DV-Präsident Bernhard Martini weiß um die Wichtigkeit eines Vereines für die Gesellschaft und zollte allen Verantwortlichen Respekt. Tradition und aktive Gestaltung für den Verein sah Bürgermeister Daniel Horndasch als richtigen Weg, denn ein großes Projekt nach dem anderen wird von dem Verein getragen.
Über Highlights einzelner Abteilungen berichtete Vorsitzender Norbert Brenner, denn hier darf auf eines der erfolgreichsten Jahre der Vereinsgeschichte geblickt werden. Der Aufstieg der Volleyball Damen als Meister in die Landesliga wurde ebenso erwähnt wie zahlreiche Erfolge im Volleyballsport, Tennis oder den Stockschützen.
Der Gewinn des Frankenpokals Ü50 und die Teilnahme an den Bayerischen Meisterschaften wurden mit Applaus bedacht, sowie der Erfolg von Christine Ramsauer, die in ihrer Altersklasse, dritte Deutsche Meisterin im Halbmarathon wurde. Beeindruckende Leistungen einzelnen Sportabteilungen und Zuwachs bei den Aktiven in allen Abteilungen.
Renovierung in den Endzügen
Rückblick sowie Ausblick des Vereines mit 913 Mitglieder erläuterte Vorsitzender Werner Nixdorf. Mit dem Bau eines neuen Fußballfeldes in der Pyrbaumer Straße wurde begonnen, denn Hindernisse zwangen zu Verzögerungen. Die Hallenrenovierung steht aktuell bei den Außenarbeiten kurz vor Abschluss. Halle und das Flutlicht werden auf LED umgestellt und Neuerungen gibt es bei Wasser und Toiletten.
Sehr viel Engagement und Herzblut ist bei den Mitgliedern des Vereines vorhanden und dank großzügiger Gönner und Sponsoren konnte vieles verwirklicht werden. Die Planungen für das neue Vereinsheim stehen ebenfalls in den Startlöchern. Events wie Weihnachtsmarkt, Faschingsball oder Sommerfest wurden gaben Einblicke in gutes Vereinsleben mit zahlreichen Helfern, ohne die solche Veranstaltungen unmöglich wären. Das 100-jährige Jubiläum im Jahr 2026 bedarf ebenfalls umfangreiche Vorplanung.
Ein Verein, der einem Unternehmen gleicht, hieß es, als die Summen durch Kassier Frank Mierlein bekannt wurden. Ein großer Punkt ist die kurz vor Abschluss stehende Halle sowie der C-Platz-Bau. Ein umfassendes Zahlenwerk, das sorgfältig von beiden Kassenprüfern geprüft wurde.
Einstimmig wurden die Vorstände entlastet und als Wahlvorstand Leo Bauer und Frank Blacha ernannt. Die Neuwahlen erfolgten nach erfolgreicher Abstimmung per Handzeichen. Für das Amt des Vorstandes (der Vorstände) wurden wie bisher Norbert Brenner, Werner Nixdorf und Reinhard Sturm (im Block) einstimmig gewählt. Frank Mierlein wurde ebenfalls einstimmig in seinem Amt als Kassier bestätigt. Als Geschäftsführer bleibt, ebenfalls einstimmig gewählt, Werner Ehrensberger weiterhin in seinem Amt.
Neue Ehrenamtspauschalen
Als neue Beisitzer wurden Jürgen Böhmer, Jürgen Dirsch, Lucas Gerner, Christian Kirchhof, Helmut Schnell und Lisa Vinnay bestellt und das Amt der Kassenprüfer bleibt bei Leo Bauer und Michael Hirscheider. Alle Gewählten nahmen die Wahl an und bedankten sich für das Vertrauen.
Einstimmig wurde die Neufassung der Satzung beschlossen, die in den vergangenen Wochen auslag. Hier ging es in erster Linie um zeitgemäße und moderne Wortwahl bzw. veraltete und überholte Dinge, die heute selbstverständlich sind, wurden angepasst. Die Möglichkeit von Ehrenamtspauschalen wurde ebenfalls mit aufgenommen.
Besprochen wurde die künftige Aufnahme der Allersberger Kegler in den Verein der DJK Eintracht. Nach Abstimmung bei zwei Gegenstimmen können Verschmelzungsverhandlungen mit der SKK Blau-Weiß Allersberg e.V. beginnen. Grundsätzlich werden die bisher Verantwortlichen des SKK Allersberg weiterhin Aufgaben übernehmen. Es bleibt spannend, ob die Kegler eingegliedert werden können.
Zahlreiche Mitglieder wurden für 25, 40, 50, 60 und sogar für 70 Jahre Vereinstreue geehrt. Eine besondere Würdigung erfuhren die vier langjährigen Mitglieder Frank Blacha, Jürgen Böhmer, Robert Glier und Ludwig Rupp, die zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden.
Als Fundament des Vereines oder jahrzehntelang Leistungen für den Verein waren nur einige der Würdigungen des Vorstandes.